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Globaler Kampf um Talente hat begonnen
Vielfalt in den Vorstandsetagen ist nicht nur wünschenswert, sondern birgt auch große Vorteile. Eine Reihe von Unternehmen hat dies bereits erkannt: Diversity-Manager sollen Talente fördern und Firmen somit fit für die Herausforderungen des globalisierten Wettbewerbs machen. Die „Global Leadership Organization of Women“ (GLOW) der Siemens AG bereitet talentierte Frauen auf Führungsaufgaben innerhalb der Firma vor. Doch trotz aller Bemühungen gelangen weiterhin viel zu wenig internationale Spitzenkräfte durch die immer noch undurchlässigen Karriereraster großer Konzerne.
Ein Strategiewechsel im Talent Management ist allerdings dringend nötig, wie Booz & Company in einer umfassenden Studie feststellt: Der Großteil (über 80%) der internationalen Bildungselite besteht heute aus Frauen und Menschen, die nicht aus Westeuropa oder Nordamerika stammen. Nahezu paradox erscheint da eine weitere Zahl: Ende 2008 sind weniger als drei Prozent der Vorstände der 600 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland Frauen. Prinzipiell ist Diversity die große Ausnahme. So sind Exoten auch in den Chefetagen der DAX 30-Unternehmen echte Mangelware.
Gleichzeitig schreitet die Internationalisierung von Fachkräften voran. Es ist daher eine zentrale Direktive für das Unternehmensmanagement, veraltete Talentstrategien zu überholen. Andernfalls werden zwangsläufig Humankapital und finanzielle Ressourcen verschwendet. Zusammen mit Silvia Ann Hewlett Associates, dem Beraterzweig des Center for Work-Life Policy (CWLP), hat Booz & Company ein innovatives Talentmodell entwickelt. Unsere Experten zeigen auf, wo brach liegendes Potenzial liegt und liefern gleichzeitig maßgeschneiderte, branchenübergreifende Lösungen für unsere Klienten.
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